Bedeutung & Geschichte
des Grant Hotel
Die 4 G’s
„Grantig sein“ bezeichnet im Wienerischen einen gereizten, mürrischen, verärgerten, nicht gut gelaunten Menschen.
Dahinter verbergen sich oft feinfühlige Gemüter, sensible Romantiker, denen das Leben die eine oder andere „saftige Watschen“ gegeben hat.
Die Welt von heute, in der sich die Dinge so schnell verändern, in der morgen schon wieder überholt ist, was gestern erst ganz wichtig war, in dieser schnelllebigen Zeit gedeiht der Grant besonders widerborstig und gut.
Wehe dem, der etwas von ihm will oder ihn gar unter Stress zu versetzen sucht!
Das Grant Hotel ist ein Kleinod, eine Insel inmitten einer hektischen, lauten Welt.
Gegründet im Herbst 2020, mitten in der Covid-19 Pandemie.
Eine sehr fruchtbare Zeit, gab es doch immer wieder Lockdowns.
Das Hotel stand leer und es war endlich Zeit, in Ruhe an den Instrumenten zu arbeiten.
Im Grant Hotel ist man gewappnet gegen die Wirrungen der Zeit.
Neues und Modisches wird mit Argwohn und Gelassenheit beäugt und ignoriert.
Musikalisch sozialisiert in den 50er, 60er,70er, 80er und 90 er Jahren, nimmt es die Anregung von Mr. Monk ernst, der in der Folge „Mr. Monk muss auf ein Rockkonzert“ verzweifelt fragt: „Warum schreibt heute niemand mehr alte Songs?“
Grant Hotel ist kein Disney -Land, wo die Mitarbeiter für das Lächeln bezahlt werden. Hier arbeiten keine Grinsekatzen.
Grinsen wird aber gelegentlich geduldet. Gelacht wird, wenn jemand Schmäh hat oder einen Schmäh macht.
Und doch: Das Grant Hotel ist durchaus weltoffen und um seine Gäste bemüht – wenn’s sein muss.
Vor allem für seine musikalischen Gäste, die aus allen Richtungen kommen, ist immer ein Zimmer frei.


Andreas Trimmel
Concierge
Zuständig für:
Percussion
Schlagzeug
Keyboards
E-Piano
Background-Gesang
Arrangements
Mix
Mario Ruthofer
Grant Hotel Direktor
Zuständig für:
Text
Komposition
Gesang
Gitarre
Arrangements


Wenn Du die CD kaufen möchtest, kannst Du sie hier bekommen. Vielleicht willst Du ja Dir oder jemand anderem ein kleines Geschenk machen.
CD hören und kaufen
Hier sind drei Kostproben in voller Länge. Viel Spaß beim Hören!
Liedtexte
Hier findest Du alle Texte der CD.
Ich fahre mit dem Fahrrad raus aus Wien, über mir die Sonne, neben mir Yasmin. Wir liegen auf einer Wiese, die ist hoch und bunt, ich erliege jeder Brise aus ihrem Wonnemund.
Der ist wie eine Kirsche, saftig, süß und rot, die Hormone sind wie Hirsche, springen wild in Not, denn mein Rad hat einen Ständer, ganz genau wie ich.
Sie sagt: „Sei kein Zeitverschwender, komm, beglücke mich“
Und es ist schön, die Stunden vergehen, wunderschön.
Wir schlafen ein, liegen allein, Bein an Bein.
Und die Nacht bricht herein.
Ich fahre mit dem Fahrrad zurück nach Wien, über mir der Vollmond, neben mir Yasmin, die Heimfahrt dauert lang, wir bleiben sehr oft stehen, küssen uns und flüstern:“ werd‘ ich dich wiedersehn?“
Ein ängstlicher Blick, sie lächelt zurück, oh welch Glück.
Oh Euphorie, verliebt wie noch nie, weiche Knie und Küsse,
Ende nie…
Hey, scho so lang nimma gsehn, die Jahre vergehen und i denk no immer oft an di. Aber so is des leben, so traurig und scheen und i frog mi manches Mal, ob du no waaßt, wie ma net g‘wußt haben, wo du aufhörst und wo i anfang?
Mit 16 is ma ehrlich und nackt, wenn die Liebe di packt, kumman Dinge, die ma net vergisst, oba so is des leben, so traurig und scheen, i hoff, dass no was in dir is von dem, was du damals warst, so verwundbar und frei, und dass du no was übrig hast für mi, i tat di so gern sehn, oba wo tust jetzt leben? Es gibt von dir ka Nummer, was is los?
und sag mir, wo steckst du bloß? I tat di so gern sehn, es gibt so vü zu erzöhn. Waaßt no in Schönbrunn in der Nacht allan, wo die Statuen ringsum rot wurn san?
Hey, scho so lang nimma gsehn, die Jahre vergehen und i denk no immer oft an di, aber so isses Leben, so traurig und scheen, manche Sachen, die vergisst ma nie, so wie unser Haam-Kumm- Speis, des waren Gurken, Ketchup, koider Reis. Wie ma miad wurn san, hamma weida gredt, und im Traum hast mir ois zu End erzöht. Waaßt no, in Schönbrunn, in der Nacht allan, wo die Statuen ringsum rot wurn san? Und erinnerst di, wie ma net g‘wußt hom, wo du aufhörst und wo i anfang und sog, wos is los, sag, wo steckst du bloß? I tat di so gern sehn, es gibt so vü zum dazöhn …Hey!
Hörst du den Bienenstock in meinem Kopf und irgendwo schlagt irgendwer mitn Deckel aufn Topf…
Die Hummeln, sie grummeln tief in meinem Bauch, ja, der Wind und die Sunn und der Frühling, der kann’s auch.
I geh auf der Straßen, hab a Lächeln aufn Mund, füh mi frei und zufrieden und bin glücklich ohne Grund.
Ohne Grund is es net, es liegt sicherlich an dir, an dem, was du anstimmst, und auslöst in mir.
Und i denk die ganze Zeit denk i bloß nur an di, und i hoff, des legt si scho irgendwie.
Was es ist, was du bist, kann dein Wesen nicht erklären, du hast etwas von Island, bist geheimnisvoll und fern, du bist frech und du sprudelst frisch wie ein Geysir, bist unnahbar, magnetisch, ich komm nicht los von dir. Ich schreib deinen Namen überall hin, auf die Bäume, auf Autos, in den Himmel über Wien; zähl die Stunden, Minuten, bis ich dich wiederseh‘, bin nervös, unbeholfen dann in deiner Näh.
Und du lachst verschmitzt und ungeniert übers Gesicht, über das ganze schöne G‘sicht! Und ich Depp verliebe mich tagtäglich. Es ist wunderbar und gleichzeitig auch fürchterlich.
Du hast etwas von Island, wo’s Feen und Trolle gibt, du bist süß und kühl erfrischend, ich bin volle Wäsch verliebt. Irgendwann wird ich’s dir sagen, bis dahin wird Zeit vergehen, werd weiter von dir träumen und dich nicht verstehen.
Und i denk die ganze zeit bloß nur an di und i hoff, des legt si schon irgendwie. Es ist wunderbar und gleichzeitig auch fürchterlich und ich Depp verliebe mich tagtäglich. Und i hoff, des legt si schon irgendwie.
Ach du, ich bin so süchtig nach dir. Nach deinem Lächeln, das brennt wie die Sonne noch tagelang in mir.
Ach, ich schau so gern auf deinen Po, so oft wie möglich, ganz heimlich, sei ehrlich, du trägst diese Jeans doch eigentlich nur für mich, oh ja.
Ich denk an dich, die ganze Zeit, du weißt es nicht.
Ich weiß nicht wie soll ich s dir sagen? Ich weiß nicht ob – soll ich es wagen? Soll ich‘s dir beichten? Was wird dann sein? Oder weiter schmachten- still, geheim? Kann ich dich je verführen, berühren?
Deine Haut auf meiner spüren? Dein freches Kinn, ich schmelz dahin. Und erst dein Bauch, den lieb ich auch. Hüften und Becken mit Küssen bedecken. Ich spiel mit deinem Haar, wie wunderbar, Du flüsterst mir ins Ohr, ich stell‘ s mir vor. Die Hände fragen, entdecken und wagen.
Dann wird alles wild und auch verspielt. Zittern und Beben, schenken und schweben, Aufbäumen und ziehen, loslassen, entfliehen.
Glühendes Pulsieren, dich ganz tief spüren. Gleiten und sinken, tauchen und trinken. Ich nehm ein Bad in dir und du in mir. Bis wir übergehen und nichts verstehen. Die Welt steht still. Ach, komm du jetzt rauf – hör auf!
Doch wir beide sind vergeben, schönes Kind, ach, ich wünsch mir ein schwarzes Loch, das uns verschluckt und dann ausspuckt weit weg von hier, wir zwei; Gefangen zu zweit, in einer Blase aus Zeit, ach, wie könnten wir uns lieben, alles ausleben und tun niemand anderem weh. Doch, es ist wie es ist, ich weiß es eh, es tut halt weh.
Sog, wo san denn nur die Typen, die ganzen echten Typen, die afoch san, wies san? Und wo san eigentlich die Schiachen, die ham no a G‘sicht ghabt und sie hams dir zaagt.
Heit sans alle gleich, lachen di freindlich au und i denk:“ genau, sag nur auf dei Sprücherl!“
Und wenn i heit die Micky Maus Wöd auschau, denk i ma, „jo genau! Bin i denn wirklich scho so oid?“
Als Kind, da hab i scho Respekt ghabt, die Oidn ham di augschaut, mit ihrem Blick studiert. Mit Augen, scharf, wie von an Vogel, neugierig und nobel, ruhig und distanziert. Naa, für Eitelkeit war ka Zeit, des waren ganz andre Leit und es war net so wie heit.
Und wenn i ma die Micky Maus Wöd auschau, denk i ma: „Ja, genau, bin i denn wirklich scho so oid?“.
Heit sans alle gleich, lachen di freindlich au und i denk „genau, glei schlaft mir des Gsicht ei!“
Und wenn i heit die Micky Maus Wöd auschau, denk i ma :“ super, pfau!“ Bin i denn wirklich scho so oid?
Es is so scheen und unbeschreiblich mit dir und i hob des scho so ungeduldig gspiat. Dass si Montag und Dienstag mei Leben ändern wird, dass was total Leiwandes passiert. I füh mi wohl auf deiner Haut, es is so weich und neich und doch so voi vertraut.
Es is spannend, gegen dein Sturschädel z‘rennen, es is herausfordernd, dir zu unterliegen. Und so schiach, von dir net gnua zu kriagen, so arg, si in dir zu verlieren.
I steh drauf, wie du lachst und i kann net immer genau zuhören, was du sagst, wäu da is der Mund, des G`sicht, die Haar, die Musik in mir drin und ois is wunderbar. Des is so hmm wunderbar, des is so hmm wirklich wahr.
Was wir a tun werden, i kumm sicher net los, i bin glücklich, aber net irgendwie; na, na, na riesengroß, ganz
grenzenlos is mei Glück, no dazu kenn i di. I füh mi frei, wenn i bei dir bin. Freiwillig gfangen, wenn i bei dir bin.
Des Leben is scheen, es hat uns sicher vü zum Geben, du wirst es scho sehn. Jetzt bin i 25 und hab di so lang versaamt und i hoff, i hob des alles net nur traamt! Aber naa, es is so herrlich brutal wahr. Also Prost, auf di, soist leben! Auf vüle scheene Jahr! Madl schnall di an, bitte schnall di an, dass i mit dir abheben kann. Madl schnall di an, bitte schnall di an, dass i endlich mit dir abheben kann. Madl bitte schnall di an. Gib Gas, kumm Gas, gib Gas, kumm schnall di an. Madl bitte schnall di an.
I fahr durch die Endresstrassen, sie is menschenleer.
I kenn jeden Baam und jede Gassen, wäu da bin i her.
Weida oben am Pappelteich, da leg i mi ins Gras.
Und schau auffe in die Woikn und mei Geist wird weit und groß.
Es wird Abend, es wird Nacht. I spazier zum Liesingbach
Und sei Plätschern macht mi froh, afoch so.
Und i denk so vor mi hin, i denk „Du, mei geliebtes Wien,
i bleib niemals zu lang furt, Ehrenwurt!“
Und muss i Wien manchmal verlassen, bleib i in der Näh.
Sunn und Steppenluft ausfassen am Neusiedler See.
Vom Zug aufs Radl, in der Puszta füh i mi so frei,
kriag a glei pannonisch Gusta auf an guten Wein.
Wasserbüffel, Wellen und Wind. Schilfrohrsänger, Seeadlerkind.
I fahr noch Illmitz, Rust, Oggau, so oft i kann.
Wald und Wiesen, Feld und Wind, Kogel Berg, Bienenkind.
I fahr von Wien ins Burgenland, ins Sonnenland
Wenn du weinst, treiben im Meer tote Fische umher und blutrot färbt sich der Sand und schwarzes Gift rollt an Land.
Wenn dich die Hoffnung verliert und die Angst dich regiert, dann wühlen kalte Finger in mir, bis ich‘s Herz nimmer spür, aber, wenn du lachst, dann tanzt der Wind und jeder Mensch wird wieder Kind.
Und, wenn wir uns berühren, Millionen Vögel sie schwirren, auf einmal auf aus dem Nichts, plötzlich, schnell wie der Blitz.
Dann, wenn du einschläfst, leise das Gras sich hebt, dann zittern die Bäume vor Liebe blind, wimmert vor Sehnsucht auch der Wind, ein warmer Sommerregen fällt ganz leicht. Du warst, bist und bleibst unerreicht
Und wenn du erwachst, verschlafen noch lachst und dir den Traum aus den Wimpern wischt. Schüttelst du alle Schuld der Menschheit ab und jedes Vergehen wird ungeschehen. Und jedes Unrecht wird wieder Glück und jedes Wort wird dann zu Musik. Und hörst du diese Musik? Sie spielt nur für dich und vor dir verneig ich mich.
Ich weiß noch, wie alles begann, die Liebe als Droge und dann schoss der Sommer seinen Pfeil.
Prickelnde Pfeile durchbohrten mein Sein, ich lenkte sie tief in den Himmel hinein und dann überall hin.
Die Sonne schrie uns an, sie hielt es da oben kaum aus und dann wurde sie verrückt vor Lust. Sie stürzte sich vom Himmel herab und küsste uns so gut in unserem Lebensmut! Ein warmer Sommerregen fällt ganz leicht.
Du warst, bist und bleibst unerreicht.
Du warst, bist und bleibst für alle Zeit
Schenk ma no diesen anen Tanz, nur wir zwa, du und i. Genauso, wie beim oiden Franz, beim Prenner Franz, wie ma tanzt ham, bis in da Friah.
Mei, was haben wir damals fia a Theater ghobt! jung und blöd und naa, wir waren net fad. Wie ma in Blonden ganze Nacht im Summa ausgesperrt haben! Er is gleng im Regen, am Gartentisch oben glegen, halbnackt samt die langen Haar, waschelnass die ganze Nacht…und wir ham deppert glacht.
Waast no, wie ma in Urlaub waren? die Kinder hint im Auto plärrt. Haas wars und was die gstritten haben! Und wir verschwitzt, nervös und miad.
Aber dann des Meer, es war imma schee. Egal, was war, es war des alles wert. Wie ma s‘ Tintscherl amoi stundenlang net gfunden haben! Wann i heit dran denk, wie schnö die Zeit verrennt, es is alles nimmer wahr, 40 Jahr, bissal mehr, so lang is des her.
Färb dirs net, die schönen weißen Haar, passen gut zu d‘roten Schuach.Schenk mir no diesen anen Tanz, und dann is für heit a gnua. Pack ma zsamm und gemma ham.
Auftritte und Termine
Die 1. CD ist da.
Unsere 1. CD kommt
31.07.2021 Pinggau
Ins Gästebuch eintragen



